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Aleatorisches Labor I: Code, Sprache & Zufall

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  • Aleatorisches Labor I: Code, Sprache & Zufall

    vorbei
    2020WS

    Room:

    213a/b LE

    Dates:

    Di 10.11.2020/17.11.2020/24.11.2020 jeweils 14.00 – 19.00 (VOLL)
    (Anwesenheit an allen drei Terminen erforderlich)

    Unter Aleatorik (von lateinisch aleatorius „zum Spieler gehörig“, alea „Würfel, Risiko, Zufall“) wird in Musik, Kunst und Literatur im weitesten Sinne die Verwendung von nicht-systematischen Operationen verstanden, die zu einem unvorhersehbaren, weitgehend zufälligen Ergebnis führen.
    Ziel des Kurses ist es, Studierende zu befähigen, den eigenen Computer als Werkzeug zur aleatorischen Erzeugung von Text und Sprache zu nutzen. Die dabei erlernten Methoden lassen sich dabei aber nicht nur zur Texterzeugung einsetzen, sondern könnten mit Modifikationen auch zur Erzeugung auditiver oder visueller Objekte genutzt werden. Dazu wird die Programmiersprache Python verwendet, um Texte automatisiert aus Dateien oder Webseiten auszulesen („Webscraping“) und diese Texte als Basis neuer Prozesse zu nehmen.

    Programmieren ist ein abstraktes Thema, und um es gut zu lernen, werden mehr als drei Tage benötigt. Um die Zeit optimal zu nutzen ist eine eigenständige Beschäftigung mit der Sprache vor und nach dem Kurs empfohlen (es gibt eine Unzahl an Einführungsvideos und -texten online). Fragen werden per E-Mail oder nach Terminabsprache vor Ort beantwortet.

    Für die Kursteilnahme wird ein eigener Laptop benötigt (Betriebssystem ist egal).

    Es gibt eine Aufzeichnung der drei 2,5 Stunden-Einheiten hier im BBB-Raum