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Aleatorisches Labor II: Vernetzte Modulationen

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  • Aleatorisches Labor II: Vernetzte Modulationen

    2021SS

    Room:

    K51 Le / Online

    Dates:

    Termine werden noch bekannt gegeben

    Unter Aleatorik (von lateinisch aleatorius „zum Spieler gehörig“, alea „Würfel, Risiko, Zufall“) wird in Musik, Kunst und Literatur im weitesten Sinne die Verwendung von nicht-systematischen Operationen verstanden, die zu einem unvorhersehbaren, weitgehend zufälligen Ergebnis führen.

    In diesem Kurs sehen wir uns an welche Phänomene durch die Vernetzung verschiedener Datenquellen, Programme und Geräte entstehen. Grundlage für diese Auseinandersetzung werden die Programmiersprache Python und das Open Sound Control (OSC) Protokoll sein. OSC-Nachrichten lassen sich sowohl zwischen Programmen auf einem Gerät, als auch über das Netzwerk zwischen mehreren Geräten (Laptop, Raspberry Pi, Smartphone, …) verschicken. Durch diese Nachrichten können dann die unterschiedlichsten Programme (Synthesizer, Videoplayer, Live Videoquellen, Diashows, Game-Engines, Chatprogramme, Text-to-Speech-Converter, usw.) angesteuert werden.

    Wir bauen eigenstandige Softwareagenten die auf Veränderungen in der Außenwelt (sowohl Sensoren, als auch z.B. aus dem Internet) reagieren und eigenständig Veränderungen erzeugen, die dann wiederum visuell oder auditiv erfahrbar werden sollen.

    Für die Kursteilnahme wird ein eigener Laptop benötigt (Betriebssystem ist egal).